Dieses Jahr hat mein Verständnis davon verschoben, was möglich ist.
Als ich am 29. März mit meinem Mann Björn Bremerich zu Hause saß und zum ersten Mal laut aussprach, was später NUKA werden sollte, war es zunächst genau das: eine fixe Idee. Roh, unfertig, getragen von meiner neurodivergenten Wahrnehmung und dem Gefühl, dass da etwas ist, das ausgearbeitet werden will.
48 Stunden später hatten wir einen ersten funktionierenden Prototypen.
100 Tage nach dieser Idee wurde unsere App beim ersten Review im Google Play Store gelistet.
Dazwischen – und danach – ist sehr viel passiert.
Ich habe in diesem Jahr Dinge getan, die ich mir selbst lange nicht zugetraut hätte.
Ich habe eine Firma gegründet.
Ich – die immer gesagt hat, Selbstständigkeit sei mir zu stressig, zu viel Dauerlast, zu wenig Raum – habe gelernt: Es ist ein bisschen genau das. Und gleichzeitig etwas ganz anderes. Irgendwo dazwischen entsteht etwas Eigenes.
Ich habe ein Interview mit dem Spiegel geführt, war auf einer Messe, im Fernsehen.
Ich habe außergewöhnliche Menschen kennengelernt, intensive Gespräche geführt, steile Lernkurven erlebt.
Und ich habe in neun Monaten mehr über Unternehmertum, Systeme, Verantwortung und Vertrauen gelernt, als ich je erwartet hätte.
Vor allem aber: Unsere Idee findet nicht nur bei uns Resonanz, sondern bei sehr vielen anderen Menschen. Das ist kein kleines Geschenk.
Jetzt endet dieses Jahr.
Ein wildes, forderndes, reiches Jahr, in dem ich Dinge getan habe, die ich mir selbst lange nicht erlaubt habe zu denken.
Für das nächste Jahr wünsche ich mir – und uns – etwas sehr Konkretes: den Raum, uns vollständig auf dieses Projekt zu konzentrieren und es weiter wachsen zu lassen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns begleitet, unterstützt, gespiegelt, ermutigt und inspiriert haben. Ihr habt dieses Jahr nicht nur professionell, sondern auch menschlich reicher gemacht.
Ich bin sehr dankbar für das, was war.
Und vorsichtig optimistisch für das, was kommt.
Auf einen guten gemeinsamen Flow im nächsten Jahr.
#Jahresrückblick #StartupJourney #Gründen #Unternehmertum #Neurodivergenz #DigitalHealth #ImpactStartup #Produktentwicklung #FemaleFounders #TechForGood #Dankbarkeit #Ausblick

